Unsere Landwirtschaft

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Unseren Betrieb bewirtschaften wir nach den BIOLAND Richtlinien. Das bedeutet, dass wir nach den Grundsätzen der EU Bio Verordnung zertifiziert sind und zusätzlich die noch etwas strengeren Vorgaben des BIOLAND Verbandes einhalten.

Tierhaltung

Bei uns auf dem Hof  werden sowohl Sauen gehalten und deren Ferkel hier geboren, als auch Schweine gemästet. Alle Tiere haben einen Stall mit Stroh und zusätzlich draußen einen Auslauf.

Die Sauen sind zum Abferkeln in Einzelbuchten untergebracht, dort werden die Ferkel geboren und bleiben dann ca.49 Tage bei der Mutter . Die Buchten enthalten ein Ferkelnest, in welchem es besonders warm ist. Natürlich können die Sauen und auch die ganz kleinen Ferkel auch nach draußen in den Auslauf.

Sind die Ferkel älter werden sie von den Sauen abgesetzt und zusammen mit allen anderen Ferkeln in einer Gruppe gehalten, diesen Stall kann man von unserem Schweinguckplatz beim Standkorb gut beobachten.

Die großen Schweine werden dann in einem deutlich größeren Stall, wiederum mit viel mehr Platz, bis zur Schlachtung nach ca. 3-4 Monaten untergebracht.

Die Schlachtung der Tiere für unsere Direktvermarktung erfolgt in Bad Laer. Dies ist ca. 30 min von uns entfernt. Dort werden auch unsere Fleisch- und Wurstwaren hergestellt.
Den größten Teil der Schweine  vermarkten  über eine Erzeugergemeinschaft.

Feldarbeit

Auf unseren Felden bauen wir das Tierfutter an, darunter fallen Mais, Gerste, Erbsen und weiteres. Auch Kleegras gehört in unsere Fruchtfolge zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und als Rauhfutter für unsere Schweine.

Bei der Feldbewirtschaftung nach den Bioland- Richtlinien dürfen keine chemisch-synthetischen Stickstoff- Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.
Das bedeutet, dass man besonders sensibel auf die Vegetation achten muss, um den richtigen Zeitpunkt zur mechanischen Beikrautbekämpfung festzustellen. Als mechanische Methoden wird das Striegeln und Hacken eingesetzt, dabei werden die Beikräuter mechanisch aus dem Boden entfernt oder verschüttet. Je nach Wetterverlauf wird mehrmals pro Jahr gestriegelt.
Ein gewisser Anteil an Beikräutern ist aber immernoch vorhanden und erhöht die Biodiversität auf den Feldern erheblich. Auch die oft dünner stehenden Biopflanzen im Vergleich zum konventionellen Anbau geben vielen Insekten, aber auch Vögeln, wie z.B. der Lerche einen Lebensraum.